M-ERA.NET Call 2026: PFAS-Substitution
Beschreibung
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert transnationale Verbundprojekte im Rahmen der Initiative M-ERA.NET im Bereich Materialinnovationen. Unterstützt werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Entwicklung neuartiger Materialien sowie zur Substitution von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS).
Im Fokus stehen zum einen intelligente Funktionsmaterialien, die auf äußere Reize wie Wärme oder Licht reagieren und beispielsweise in adaptiven Systemen, Sensoren oder technischen Textilien eingesetzt werden können. Zum anderen werden Projekte gefördert, die Alternativen zu PFAS-Verbindungen entwickeln, um Umwelt- und Gesundheitsbelastungen zu reduzieren.
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.
Hinweise zur Antragstellung
Die Antragstellung erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren mit nationalen und internationalen Verfahrensschritten.
In der ersten Phase sind eine nationale Projektskizze sowie ein internationales Pre-Proposal einzureichen. Die eingereichten Vorhaben werden anschließend durch internationale Gutachter bewertet. Bei positiver Bewertung erfolgt die Aufforderung zur Einreichung eines detaillierten Projektvorschlags (Full Proposal).
Nach einer weiteren erfolgreichen Bewertung ist der förmliche Förderantrag über das System easy-Online einzureichen. Nach abschließender Prüfung wird ein Bewilligungs- oder Ablehnungsbescheid erteilt.
Vor der Antragstellung wird eine frühzeitige Abstimmung mit dem Projektträger Jülich empfohlen.