KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/-prozesse
Beschreibung
Das KfW-Energieeffizienzprogramm stellt zinsgünstige Darlehen für Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen in Produktionsanlagen und -prozessen gewerblicher Unternehmen bereit. Gefördert wird damit die Transformation von Betrieben, die das Ziel einer Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045 verfolgen.
Gefördert werden Investitionen, die eine Treibhausgaseinsparung von mindestens 15 Prozent bewirken. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen in den Bereichen energieeffiziente Anlagen und Prozesstechnik, Druckluft-, Vakuum- und Absaugtechnik, elektrische Antriebe und Pumpen, Elektrifizierung von Prozessen, Prozesskälte einschließlich Kühlhäusern und Kühlräumen, Wärmerückgewinnung und Abwärmenutzung, CO₂-Abscheidung, Wasserstoffnutzung sowie Digitalisierungsmaßnahmen zur Effizienzsteigerung. Auch andere betriebliche Maßnahmen zur Treibhausgaseinsparung können berücksichtigt werden.
Bei Modernisierungen muss die Einsparung im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch der letzten 3 Jahre mindestens 15 Prozent betragen. Verändert sich die Produktionskapazität, erfolgt die Berechnung auf Basis der Kapazität vor Umsetzung der Maßnahme. Für Neuinvestitionen gilt, dass eine mindestens 15 Prozent höhere Einsparung gegenüber dem Betrieb einer vergleichbaren Anlage erreicht werden muss.
Die Höhe der Einsparung ist bei Antragstellung durch das Unternehmen oder eine Energieberatung zu berechnen. Grundlage können beispielsweise Daten aus Herstellernachweisen oder Produktdatenblättern sein.
Hinweise zur Antragstellung
Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank einzureichen, die ihn an die KfW Bankengruppe weiterleitet.