FUNDERO
bundesweit

Internationale Wattenmeerforschung: Komplexe Belastungen des Wattenmeeres verstehen und Handlungsoptionen entwickeln

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt Unternehmen (KMU) bei Projekten mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsbezug mit Zuschüssen.
Antragstellung nicht möglichbundesweitZuschussfür Nachhaltigkeit
Keyfacts
Fördergeber:Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Ansprechpartner:Projektträger Jülich (PtJ)
Letzte Änderung:16.04.2026
Wie wird gefördert?
Förderart:Zuschuss – nicht rückzahlbare Zuwendung
Max. Fördersumme:2,8 Millionen Euro
Was wird gefördert?
Förderzweck:Investitionen, Betriebsmittel
Nachhaltigkeit:Voraussetzung (z. B. CO₂-Reduktion, Effizienz)
Wer wird gefördert?
Antragsteller:Unternehmen

Mehr Infos:Zum Fördergeber
Nicht sicher, ob dieses Fördermittel passt?
Der Förderfinder zeigt Programme passend zu Standort, Branche und Vorhaben.
Passende Fördermittel finden

Beschreibung

Die Bundesministerien für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) unterstützen Projekte zur Erforschung der ökologischen Krisen und deren Auswirkungen auf das Ökosystem Wattenmeer in Zusammenarbeit mit niederländischen Partnern. Ziel ist es, das Wissen über die Auswirkungen dieser Krisen zu erweitern und konkrete Konzepte für den nachhaltigen Schutz und das Management des Wattenmeeres zu entwickeln.

Die Förderung erfolgt in zwei Phasen:

  • In Phase 1, den wissenschaftlichen Themenschwerpunkten, werden folgende Aspekte gefördert:
  • Beschreibung und Bewertung ökologischer Veränderungen durch Klimawandel, Biodiversitätsverlust, Verschmutzung und menschliche Aktivitäten.
  • Analyse der Auswirkungen dieser Einflüsse auf Ökosystemfunktionen und -leistungen.

Entwicklung von Lösungen für ein nachhaltiges Management des Wattenmeeres, um die Widerstandsfähigkeit des Ökosystems und der lokalen Gesellschaften zu stärken.

Phase 2 konzentriert sich auf Kooperation und Transfer, wobei folgende Punkte im Mittelpunkt stehen:

  • Erstellung einer Skizze für ein Koordinierungs- und Transferprojekt zur Verbesserung der Transferaktivitäten des Programms.
  • Koordination programmübergreifender Aktivitäten und Identifizierung von Synergien.
  • Ergebnissynthese, wissenschaftliche Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Unterstützung des Dialogs mit Stakeholdern und Anwendern sowie Begleitung des Transfers der Ergebnisse in Politik und Gesellschaft.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen mit wirtschaftlichen Vorhaben erhalten 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten, sofern sie die Kriterien der EU für KMU erfüllen. Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen können bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben erhalten. Hochschulen oder Unikliniken, die nichtwirtschaftliche Forschungsvorhaben planen, können zusätzlich eine Projektpauschale von 20 Prozent beantragen.

Für Phase 1 liegt der Zuschuss pro Verbund zwischen 1,8 Millionen Euro und 2,8 Millionen Euro, maximal 1 Million Euro je deutschem Partner. In Phase 2 beträgt der Zuschuss maximal 500.000 Euro auf deutscher Seite.

Hinweise zur Antragstellung

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Projektskizzen sind vom Gesamtkoordinator des Verbundes beim NWO – Niederländischen Forschungsrat einzureichen. Deutschen Antragstellern wird empfohlen, vor Einreichung der Unterlagen Kontakt mit dem beauftragten Projektträger Jülich (PtJ) aufzunehmen. In der zweiten Verfahrensstufe werden positiv bewertete Projektskizzen zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags aufgefordert. Für die Erstellung des Antrags ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.