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Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstützt Unternehmen (KMU) bei Innovationsprojekten mit Zuschüssen für Projekte mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsbezug.
bundesweitZuschussfür Innovation & Nachhaltigkeit
Keyfacts
Fördergeber:Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Ansprechpartner:Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Letzte Änderung:16.04.2026
Wie wird gefördert?
Förderart:Zuschuss – nicht rückzahlbare Zuwendung
Max. Fördersumme:Je nach geplanter Maßnahme
Laufzeit:Bis zu 8 Jahren
Was wird gefördert?
Förderzweck:Investitionen, Betriebsmittel
Innovationsprojekt:Voraussetzung (z. B. Digitalisierung, F&E, neue Lösungen)
Nachhaltigkeit:Voraussetzung (z. B. CO₂-Reduktion, Effizienz)
Wer wird gefördert?
Antragsteller:Unternehmen

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Beschreibung

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) finanziert Klima- und Biodiversitätsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie Transformationsstaaten. Gefördert werden Projekte zu Maßnahmen in den Bereichen Minderung von Treibhausgasemissionen, Anpassung an die Folgen des Klimawandels, Erhalt natürlicher Kohlenstoffsenken mit Schwerpunkt auf die Vermeidung von Entwaldung und Walddegradierung (REDD+), und Schutz der biologischen Vielfalt. Diese Projekte sollen die Kooperationsländer beim Erreichen der Ziele des Übereinkommens von Paris (ÜvP), der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (VN), der national festgelegten Klimaschutzbeiträge (Nationally Determined Contributions – NDCs) und des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) unterstützen.

In thematischen Auswahlverfahren werden jährlich Förderschwerpunkte für Großprojekte mit einer Dauer von bis zu 8 Jahren und einer Förderhöhe zwischen 5 Millionen Euro und 30 Millionen Euro benannt. In länderspezifischen Auswahlverfahren werden in bilateraler Abstimmung mit Schwerpunktländern Förderschwerpunkte für Großprojekte mit einer Dauer von 5 bis 7 Jahren und einer Förderhöhe zwischen 12 Millionen Euro und 15 Millionen Euro benannt. Diese Verfahren richten sich an Konsortien aus Organisationen und Unternehmen.

Die „Medium Grants“ unterstützen Kleinprojekte mit einer Dauer von 2 bis 3 Jahren und einer Förderhöhe zwischen 300.000 Euro und 800.000 Euro. Sie richten sich an gemeinnützige Organisationen und Unternehmen in Deutschland. Der Kleinprojektefonds „IKI Small Grants“ unterstützt Projekte mit einer Dauer von 1 bis 3 Jahren und einer Förderung von bis zu 200.000 Euro. Dieser Fonds richtet sich an regionale, nationale und lokale Organisationen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Antragsberechtigt sind Akteure aus dem In- und Ausland, darunter Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Durchführungsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland, Institutionen in den Kooperationsländern sowie internationale zwischenstaatliche Organisationen und Einrichtungen wie Entwicklungsbanken und Organisationen der Vereinten Nationen.

Voraussetzungen für eine Förderung sind unter anderem, dass das Vorhaben ohne öffentliche Mittel nicht umgesetzt werden kann, dass die förderfähigen Kooperationsländer auf der Liste der Official Development Assistance (ODA)-fähigen Staaten stehen und dass die Bewerbung in der Regel als Konsortium erfolgt. Das Projekt muss sich an der Wirkungslogik der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) orientieren und ambitionierte, messbare Ergebnisse verfolgen. Umwelt- und Sozialstandards sowie Chancengleichheit sind zu berücksichtigen. Die Aktivitäten des Projekts sollen nach der Förderung fortgeführt und das erzielte Wissen über das Projekt hinaus nutzbar gemacht werden. Eine angemessene Eigenbeteiligung der Durchführungsorganisationen wird in der Regel vorausgesetzt.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss für einen Zeitraum von bis zu 8 Jahren. Die Höhe der Förderung hängt von der geplanten Maßnahme ab.

Hinweise zur Antragstellung

Das Antragsverfahren ist zweistufig: Zuerst wird eine Projektskizze in englischer Sprache eingereicht. Positiv bewertete Projektskizzen werden in der zweiten Stufe zur Einreichung ausführlicher Projektvorschläge über die IKI Onlineplattform aufgefordert. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH betreut das Förderprogramm.

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