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Hubs für die Fusion

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert Projekte für den Bau eeines Fusionskraftwerks.
bundesweitZuschussfür Innovation
Keyfacts
Fördergeber:Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
Ansprechpartner:VDI Technologiezentrum GmbH
Letzte Änderung:12.05.2026
Wie wird gefördert?
Förderart:Zuschuss – nicht rückzahlbare Zuwendung
Was wird gefördert?
Förderzweck:Investitionen, Betriebsmittel
Innovationsprojekt:Voraussetzung (z. B. Digitalisierung, F&E, neue Lösungen)
Wer wird gefördert?
Antragsteller:Unternehmen

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Beschreibung

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Rahmen der „Hubs für die Fusion“. Ziel ist es, Kompetenzen für künftige Fusionskraftwerke zu bündeln und den Aufbau leistungsfähiger Forschungs- und Innovationszentren zu unterstützen.

Gefördert werden Vorhaben in drei thematischen Schwerpunkten: Laserfusion, Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator sowie Brennstoffkreislauf einschließlich Materialentwicklung. Neben Forschungs- und Entwicklungsprojekten kann auch das Hub-Management gefördert werden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die mit Partnern in einem Verbund zusammenarbeiten. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Unternehmen erhalten eine Förderung auf Kostenbasis und müssen sich in Verbundprojekten in der Regel mit mindestens 25 Prozent an den Kosten beteiligen. Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden in der Regel auf Ausgabenbasis gefördert; nichtwirtschaftliche Vorhaben können mit bis zu 100 Prozent der projektbezogenen Ausgaben unterstützt werden. Hochschulen erhalten bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben zusätzlich eine Projektpauschale von 20 Prozent.

Hinweise zur Antragstellung

Für das Hub-Management wird der förmliche Förderantrag direkt im einstufigen Verfahren über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ eingereicht.

Für Forschungs- und Entwicklungsprojekte ist ein zweistufiges Verfahren vorgesehen. In der ersten Stufe reicht eine Vertretung des Konsortiums eine Strategieskizze beim Projektträger ein. Bei der Erstellung der Skizze ist „easy-Online“ zu nutzen. Nach positiver Bewertung der Skizze werden die Antragstellenden in der zweiten Stufe zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags aufgefordert. Auch dieser Antrag wird über „easy-Online“ gestellt.

Für die erste Einreichungsfrist gilt eine Besonderheit: Die Strategieskizze und der Antrag für das Hub-Management müssen zeitgleich eingereicht werden. Dafür sind in „easy-Online“ zwei separate Formularsätze vorgesehen. Eine Berücksichtigung ist nur möglich, wenn beide Formulare eingereicht werden.

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