Förderung von Verbundprojekten des Gemeinsamen Unternehmens EuroHPC
Beschreibung
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich des Höchstleistungsrechnens (High Performance Computing, HPC) in Europa. Diese Unterstützung gilt für Verbundprojekte, die vom europäischen Gemeinsamen Unternehmen EuroHPC (GU EuroHPC) ausgewählt werden und ein hohes Innovationspotenzial sowie ein hohes Risiko aufweisen. Ohne diese Förderung wären solche Projekte möglicherweise nicht realisierbar.
Die Förderung erfolgt als Zuschuss. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen mit wirtschaftlichen Vorhaben können 50 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben die Möglichkeit, einen zusätzlichen Bonus zu erhalten, wenn sie die EU-Kriterien für KMU erfüllen. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert bekommen. Hochschulen und Universitätskliniken, die nichtwirtschaftliche Forschungsvorhaben planen, können zusätzlich eine Projektpauschale in Höhe von 20 Prozent ihrer zuwendungsfähigen Ausgaben beantragen.
Diese Förderung zielt darauf ab, die europäische Forschungslandschaft im Bereich HPC zu stärken und Innovationen zu fördern, die zur technologischen Wettbewerbsfähigkeit beitragen.
Hinweise zur Antragstellung
Jährlich veröffentlicht das Gemeinsame Unternehmen GU EuroHPC Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen. Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe ist eine Projektskizze einzureichen. In der zweiten Stufe, bei positiver Bewertung, ist ein förmlicher Förderantrag vorzulegen. Für die Erstellung der Projektskizze und des Antrags ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.