Förderung des Exports grüner und nachhaltiger (Umwelt-)Infrastruktur (Exportinitiative Umweltschutz)
Beschreibung
Vorhaben zur Wissensvermittlung und Förderung grüner sowie nachhaltiger Umwelttechnologien und Infrastrukturen im Ausland können unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) unterstützt Maßnahmen in den Handlungsfeldern Wasser- und Abwasserwirtschaft, Kreislauf-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, Ressourceneffizienz, „grüne“ Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien, umweltfreundliche Mobilitätslösungen, Umweltmanagement sowie nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung.
Die Förderung umfasst Einzel- und Verbundprojekte, einschließlich Durchführbarkeitsstudien, Pilot- und Modellvorhaben im Ausland, Projekte zur Kompetenzentwicklung (Capacity Building) sowie investive Maßnahmen und damit verbundene experimentelle Forschung. Der Zuschuss richtet sich nach Art und Umfang des Projekts, wobei in der Regel eine Eigenbeteiligung von 20 Prozent der Ausgaben vorgesehen ist. Vollfinanzierungen sind möglich, jedoch in der Regel ausgeschlossen, wenn ein wirtschaftliches Interesse der Antragstellenden besteht.
Hinweise zur Antragstellung
Das Antragsverfahren ist zweistufig. In der 1. Stufe ist eine Projektskizze im Rahmen von Förderaufrufen zu festgelegten Stichtagen bei dem Projektträger, der Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH, einzureichen. Zur Erstellung förmlicher Förderanträge ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.