Dachkonzept Batterieforschung
Beschreibung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Forschung und Entwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Batteriezelle. Unterstützt werden Projekte zu neuen Technologien sowie zur Entwicklung und Optimierung von Prozessen und Produktionsmitteln.
Förderfähig sind Vorhaben, die einem oder mehreren der folgenden Handlungsfelder zuzuordnen sind:
- Entwicklung von Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren für Batteriematerialien einschließlich der dabei verwendeten Hilfsstoffe,
- Skalierungsforschung zur Entwicklung serienreifer Produktionsprozesse oder einzelner Prozessschritte sowie deren Digitalisierung,
Entwicklung ressourcenschonender Verfahren zur Rückgewinnung von Rohstoffen, einschließlich innovativer Demontageprozesse, recyclinggerechtem Zelldesign, Wiederverwertung zurückgewonnener Materialien und Resynthese von Rohstoffen,
Erforschung zukunftsträchtiger Batterietechnologien wie Festkörperbatterien, Natrium-Ionen-Batterien und weitere alternative Konzepte im Sinne des BMBF-Dachkonzepts Batterieforschung,
Vernetzung von Akteuren entlang der Batteriewertschöpfungskette auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zur Stärkung technologischer Souveränität, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit.
Die Förderung erfolgt in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Forschungseinrichtungen mit wirtschaftlicher Zielsetzung erhalten in der Regel bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die die EU-Kriterien erfüllen, können unter bestimmten Voraussetzungen einen zusätzlichen Bonus erhalten. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit nichtwirtschaftlichen Vorhaben können bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben geltend machen. Zusätzlich ist für Hochschulen und Universitätskliniken bei nichtwirtschaftlicher Forschung eine Projektpauschale in Höhe von 20 Prozent möglich.
Hinweise zur Antragstellung
Das Antragsverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe ist eine Projektskizze beim Projektträger Jülich (PtJ) einzureichen. Bei positiver Bewertung erfolgt in der zweiten Stufe die Aufforderung zur Einreichung eines förmlichen Förderantrags. Für die Einreichung der Skizze sowie des Antrags steht das elektronische Antragssystem easy-Online zur Verfügung.