Basistechnologien für die Fusion – auf dem Weg zu einem Fusionskraftwerk
Beschreibung
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Basistechnologien für die Fusionsforschung. Unterstützt werden risikoreiche, vorwettbewerbliche Projekte in zwei Modulen: Modul A "Schlüsseltechnologien" und Modul B "Test- und Messinfrastruktur".
Modul A umfasst Projekte zu Plasmaheizung, magnetischem Einschluss, Divertoren, Tritium-Technologien, der ersten Wand, Lasersystemen, Targets, strukturmaterialien für das Reaktorgefäß sowie Produktionstechnik für neue Materialien und optimierte Geometrien. Modul B fördert den Aufbau und die Erweiterung von Testanlagen, die Erforschung und Verbesserung von Quellkonzepten, Detektorkonzepten und neuen Messkonzepten. Zusätzlich können begleitende Projekte zur Vernetzung der Partner, Durchführung von Workshops und anderen Austauschmaßnahmen unterstützt werden.
Die Förderung erfolgt als Zuschuss für einen Zeitraum von normalerweise drei Jahren. Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen mit wirtschaftlichen Vorhaben erhalten normalerweise 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten, wenn sie die EU-Kriterien für KMU erfüllen. Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen können bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben erhalten. Hochschulen und Universitätskliniken, die nichtwirtschaftliche Forschungsvorhaben planen, können zusätzlich eine Projektpauschale in Höhe von 20 Prozent erhalten.
Hinweise zur Antragstellung
Das Antragsverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe ist die Projektskizze bei der VDI Technologiezentrum GmbH einzureichen. In der zweiten Verfahrensstufe werden positiv bewertete Projektskizzen zur Vorlage eines förmlichen Förderantrags aufgefordert. Für die Erstellung der Projektskizze und des Antrags ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.