Absicherungsinstrument für Transformationsindustrien
Beschreibung
Mit dem Absicherungsinstrument für Transformationsindustrien unterstützt der Bund Unternehmen bei Investitionen, die für die Transformation energieintensiver Industrien erforderlich sind. Ziel ist es, Transformationsprojekte abzusichern, die mit hohen wirtschaftlichen Risiken verbunden sind und deren Umsetzung ohne staatliche Risikoabsicherung erschwert oder nicht möglich wäre.
Das Instrument richtet sich insbesondere an Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse auf klimaneutrale, ressourcenschonende oder anderweitig zukunftsfähige Technologien umstellen. Durch die staatliche Absicherung sollen Investitionshemmnisse abgebaut und langfristige Transformationsentscheidungen ermöglicht werden. Dabei steht nicht die direkte Förderung einzelner Technologien im Vordergrund, sondern die Absicherung wirtschaftlicher Risiken, die aus Marktunsicherheiten, Preisentwicklungen oder strukturellem Wandel resultieren.
Das Absicherungsinstrument ergänzt bestehende Förder- und Finanzierungsangebote und leistet einen Beitrag zur Stärkung des Industriestandorts sowie zur Erreichung der Transformations- und Klimaziele.
Hinweise zur Antragstellung
Anträge auf Absicherung sind vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Die Antragstellung erfolgt bei der zuständigen Stelle des Bundes gemäß den jeweils geltenden Richtlinien und Verfahrensvorgaben. Im Antrag sind insbesondere das geplante Transformationsvorhaben, die wirtschaftlichen Risiken sowie der Absicherungsbedarf darzustellen.
Über die Gewährung der Absicherung wird im Rahmen einer Einzelfallprüfung entschieden. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung der Absicherung besteht nicht.